Bürostühle

Ärzte und Gesundheitsexperten fordern, stärker auf die unterschiedlichen "Sitzbedürfnisse" einzugehen, um Berufskrankheiten zu vermeiden. Hochwertige Modelle der Bürodrehstühle und professionelle Beratung - nur bei uns!
Bürodrehstühle Schreibtischstühle und Chefsessel – wenn sitzen, dann richtig: Für viele Menschen bedeutet Arbeiten unter anderem lange am Schreibtisch zu sitzen. Oft ist es also nicht die Frage, ob man während seiner Arbeitszeit sitzt, sondern wie. Mit dem richtigen Schreibtischstuhl oder Chefsessel können Sie aber die besten Voraussetzungen für möglichst flexibles und gesundes Sitzen schaffen. Was sind Schreibtischstühle – und was Chefsessel? Schreibtischstühle haben Rollen, eine Rückenlehne und Armlehnen. Außerdem ist nicht nur die Stuhlhöhe verstellbar, auch bei der Rückenlehne lässt sich die Höhe und Neigung an den Nutzer anpassen. Chefsessel sind einfach etwas größere und breitere Bürostühle, die stärker gepolstert sind als übliche Stühle und einen Lederbezug haben. Sie sind sehr bequem, aber nicht unbedingt gesundheitsfördernder als andere Stühle. Sogenannte Operator-Drehstühle, auch 24-Stunden-Stühle genannt, haben meist eine Kopfstütze und pneumatische Lordosenstütze – eine mit Luft gefüllte Wölbung auf Höhe der Lendenwirbel. Dadurch wird auch bei sehr langem konzentrierten Arbeiten der Rücken unterstützt. Arbeitsstühle hingegen werden beispielsweise in der Produktion oder im Labor eingesetzt und weisen spezielle Zusatzeigenschaften auf, wie Beständigkeit gegen Desinfektionsmittel. Um maximale Flexibilität zu gewährleisten, werden sie ohne feste Armlehnen geliefert. Sie benötigen doch welche? Kein Problem, Sie können Armlehnen bei uns einfach dazu bestellen. Auf was muss ich bei der Auswahl achten? Generell gilt: Je mehr Zeit Sie damit verbringen, am Schreibtisch zu sitzen, desto höher sind die Anforderungen an den passenden Schreibtischstuhl. Und je stärker die körperlichen Beeinträchtigung, desto spezieller sind die Anforderungen, um die Belastung während des Sitzens möglichst gut aufzufangen. Auch Ihre Arbeitsweise sollten Sie einbeziehen: Wer häufig in zurückgelehnter Haltung telefoniert, hat andere Vorstellungen von einem guten Stuhl als jemand, der größtenteils vorgebeugt am Tisch arbeitet. Die absoluten Basisanforderungen an einen Schreibtischstuhl sind Armlehnen und eine Rückenlehne, wobei beides verstellbar sein sollte. Doch wenn Sie den für Sie perfekten Stuhl finden wollen, gibt es noch ein paar mehr Merkmale zu beachten. Mechanik Um dynamisches Sitzen zu unterstützen, muss die Mechanik so beschaffen sein, dass der Stuhl Ihren Bewegungen folgt. Hier gibt es verschiedene Abstufungen: Einfache Stühle haben eine Wippmechanik bzw. Permanentkontakt. Das heißt, die Rückenlehne neigt sich nach hinten, wenn man sich zurücklehnt. Meist kann der Widerstand individuell eingestellt und die Lehne bei Bedarf in jeder Position arretiert werden. Diese Wippfunktion entlastet die Bandscheiben und verhindert eine starre Haltung. Komplexer und damit für die Beweglichkeit beim Sitzen besser ist die Synchronmechanik, nicht umsonst die am weitesten verbreitete Mechanik. Hier folgt nicht nur die Rückenlehne jeder Bewegung, mit etwas Verzögerung neigt sich auch die Sitzfläche. Dadurch dass Rückenlehne und Sitzfläche gekoppelt sind, hat der Rücken immer Kontakt zur Lehne und die Wirbelsäule wird aufgerichtet. Bei der Punktsynchronmechanik kommt hinzu, dass die Rückenlehne immer am gleichen Punkt am Rücken aufliegt. Das hat den Vorteil, dass der sogenannte Hemdauszieheffekt verhindert wird. Rutscht die Lehne beim Zurücklehnen am Rücken hoch und runter, schiebt sich im Zuge dessen das Hemd eines Benutzers nach oben. Synchronmechanik ist der mittlerweile fast schon veralteten Wippmechanik deutlich überlegen, denn sie fördert einerseits die Bewegung während des Sitzens und vermeidet andererseits einseitige Belastungen sowie frühzeitige Ermüdung. Lehne/Stütze Eine nach vorne gewölbte und höhenverstellbare Lendenwirbelstütze (auch Lordosenstütze) sorgt dafür, dass die natürliche Krümmung der Wirbelsäule unterstützt wird. Diese konstante Stütze entlastet die Bandscheiben und verhindert Fehlhaltungen. Sitze Generell erkennt man einen guten Sitz daran, dass er bequem ist und sich möglichst genau an den Nutzer einstellen lässt. Am besten kann auch die Sitztiefe für jede Beinlänge angepasst werden. Zudem sollte sich die Vorderkante so wenig wie möglich anheben, wenn man den Stuhl zurückneigt. Denn die Füße sollen immer im Kontakt mit dem Boden stehen, so wird die Blutversorgung der unteren Beine nicht unterbrochen. Daneben gibt es speziell geformte Sitze wie den Muldensitz mit tiefer und breiter Mulde für ermüdungsfreies Sitzen oder den Bandscheibensitz, dessen hinteres Sitzteil stark ansteigt und das Becken stützt. Lesen Sie mehr dazu in unserem Einkaufsratgeber „Lexikon für gesundes Sitzen im Büro''.